Presse

Mindelheimer Zeitung, 27.11.20

Du musst dein eigener Kompass sein

 

"Sein Album "Weitergehen" ist ein Erstlingswerk, eine Premiere. Dafür hat Raphael Steber während der vergangenen Monate fünfzehn seiner selbst geschriebenen Lieder aufgenommen. Er singt und spielt Gitarre, Saxophon, Mundharmonika, Keyboard und Schlagzeug (...). Im Alter von 21 Jahren entdeckte er "sein" Instrument - die Gitarre und erlernte sie autodidaktisch. Seine Ära als Liedermacher festigte sich. Viele seiner ersten Lieder entpuppten sich als "Kinderlieder". In heimischen Kindergartengruppen wurden sie "rauf und runter" gesungen. Doch die meisten seiner Lieder sind melancholisch und nachdenklich. Andere verleiten zum Schmunzeln."

 

 

Diözese Rottenburg Stuttgart, Kultur, 20.11.20

Es muss weitergehen

 

"Kleine Geschichten aus dem Leben und von der Suche nach Glück erzählt der Liedermacher aus Ulm. Raphael Steber schreibt zwar gern melancholische Texte, vertraut aber fest darauf, dass schon alles gut werden wird. Mit seinem Erstlingswerk „Weitergehen“ will er Mut machen, niemals die Hoffnung aufzugeben. Er singt davon, wie wenig manchmal reicht, um glücklich zu sein, weiß aber auch darum, dass mancher Traum zerplatzt - wie der des Clowns Federico, unter dessen Maske es kalt und leer ist. Steber verarbeitet eigene Umwege und Neuanfänge und kleidet seinen Appell, das Leben trotz allem nicht zu schwer zu nehmen, in eine Hommage an einen Reisebusfahrer."

 

 

Südwestpresse, 19.11.20

Liedermacher und Seelsorger

 

"Für "Weitergehen" nahm er seine 15 schönsten Lieder auf. Alle erzählen kleine Geschichten und gehen ins Ohr. Das Statement des Titelsongs, nach vorne zu schauen, sei aktuell ein passendes Motto; nicht nur für Künstler."

 

 

Nürtinger Zeitung, 26.10.20

Bericht über den Auftritt bei der Nürtinger Orgelnacht mit Harald Schmidt und Andreas Merkelbach

 

"Der Theologe Raphael Steber begleitete virtuos mit seinem Saxofon das Orgelspiel von Andreas Merkelbach. Gegenseitig trugen sie sich in neue Höhen, schlugen mal bedrückende Töne, dann wieder erhebende an, ließen klassische Melodien wie „Der Mond ist aufgegangen“ und auch Jazzfragmente in ihre Improvisationen einfließen. So entwickelte ihre musikalische Darbietung im Zusammenspiel mit der Akustik und der imposanten Ausstrahlung des Kirchensaales eine ganz besondere Stimmung, die von den Zuschauern mit minutenlangen stehenden Ovationen belohnt wurde."

 

 

Teckbote, 07.10.19

Mit leisen Liedern nach dem Glück suchen

  

"Seine Texte sind nachdenklich und trotzdem eingängig. Er zeichnet farbige und stimmige Bilder mit eingängigen Melodien und begleitet sich kunstvoll und abwechslungsreich auf den beiden abwechselnd gespielten Gitarren. Auf Nylonsaiten weich gezupft kommen die Lieder im Latin-Gewand daher, auf Stahlsaiten klingt der Sound flirrender und rhythmisch ausgeprägter, rockig und mehr nach Popsong (...). Mit die stärksten Lieder sind geprägt von surreal-märchenhaften Texten. Zum Beispiel im „Gute-Nacht-Lied“, in dem die Fischmutter die naiv-tiefgründigen Fragen der Fischkinder stets beantwortet: „Wenn die kleinen Fische schlafen gehen, kommt die Welt ins Reine“. Nicht weniger skurril und poetisch das Lied vom „Dieb unter der Dusche“, das von allnächtlichen Besuchen ungewöhnlicher Art berichtet (...). Über den Abend stellt sich das Gefühl einer ausgeprägt positiv-fürsorglichen Grundhaltung ein. Kein Wunder, denn der Singer/ Songwriter, der vor Kurzem von Nürtingen nach Ulm umgezogen ist, ist auch als Theologe seelsorgerisch tätig."